Solidarität und Lärm!

Wir haben mit dem Geschäftsführer des Landesbüro Darstellende Künste Sachsen über die Diskussion des Kulturhaushalts der Stadt Dresden gesprochen. Zu diesem soll im Eilantrag am 08.02.2019 eine Ergänzung verabschiedet werden, jedoch hat dieser starken Gegenwind von der rechts-konservativen Fraktionen erhalten.
Nachdem sich der flausen+bundeskongress#2 mit der Kunstszene in Dresden solidarisiert hat, fordert Helge-Björn Meyer mehr Lärm.

flausen+ solidarisiert

Eigentlich ist der flausen+bundeskongress #2 schon fast zu Ende. Kurz bevor die Teilnehmer*innen ein Resümee ziehen wollen, unterbricht flausen+ das Programm für einen unmittelbaren und dringenden Anlass, der in seiner kulturpolitischen Bedeutung bundesweit Wellen schlagen könnte.

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Ein langer Abend

Nach einem diskussionsreichen zweiten Tag gönnt sich der flausen+bundeskongress #2 ein Buffet an der langen Tafel in der Comedia Wagenhalle. Aber es gibt keine lange Tafel – stattdessen lange Gespräche. Per Namensschild werden alle Teilnehmer*innen an verschiedenen Tischen zusammengewürfelt und lassen die Themen der letzten Tage Revue passieren, holen ihren Diskussionsbedarf nach oder bilden neue Verbindungen im Netzwerk.

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Was weiter noch zu sagen wäre

Am Rande der Konferenz formuliert Nicole Libnau (Beauftragte für Darstellende Künste in Mannheim / Festival Schwindelfrei) weitergehende Fragen zum konkreten Arbeiten und pragmatischen Perspektiven. Sören Fenner (Theapolis / art but fair / ensemble-netzwerk e.V.) schreibt uns einige Splitter in das Rocketbook.

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show & talk: Künstler*innen und ihre Arbeitsräume

Fünf verschiedene Gruppen oder Künstler*innen präsentieren ihre künstlerische Praxis anhand konkreter Projekte in Bezug auf den Raum. Themen sind: Der ländliche Raum, Räume der Kritik, Virtuelle Räume, Experimentalräume und Räume der Vermittlung.

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45 Minuten Blitzlichter in Listen

Der letzte Kongress-Tag beginnt mit “Blitzlichter: Über Grenzen hinweg – die Freien Darstellenden Künste in Zeiten des Nationalismus”. Sechs Künstler*innen aus vier Ländern geben in diesem Format Statements zu ihrer Arbeit und zur Situation der Freien Künste in ihrem Land ab: Davide D‘Antonio (Residenza Idra, Mailand), Kathrin Hrusanova (ACT, Sofia, und EAIPA, Wien), Atanas Maev (Derida Dance Center, Sofia), Jeppe Hemdorff Nissen (Bora Bora, Århus), Kim Selody (Production House Theatre, Vancouver), Jack Paterson (Vancouver). Wir vom #machtflausen+-Blog haben beim Zuhören und Zuschauen Listen erstellt (zur assoziativen Lektüre bestimmt):

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Paneldiskussion: „Zwischen Freiheit und Auftrag – die Kunst in unsicheren Zeiten“

An der Veranstaltung, die vom WDR3-Hörfunk aufgezeichnet und zu einem späteren Zeitpunkt gesendet wird, nahmen teil: Erhard Grundl, MdB (Bündnis90/Die Grünen) und Autor der „Brüsseler Erklärung für die Freiheit der Kunst“, Bettina Milz aus dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW, die international tätige Kölner Künstlerin Angie Hiesl, Janina Benduski vom Vorstand des Bundesverbands Freie Darstellende Künste sowie Winfried Wrede, Künstlerischer Leiter des theater wrede+. Die Diskussion fragte nach Handlungs- und Freiräumen der Kunst in einem politischen Klima, in dem Ängste vor dem Fremden beschworen und die Freiheit der Kunst angefochten und bezweifelt werden. Dabei ist es sowohl um die ästhetischen Formen der Kunstschaffenden gegangen als auch um die Positionierung der Kulturpolitik und der Förderinstitutionen. Moderator war Stefan Keim.

Wir haben im Anschluss an die Veranstaltung mit einigen Besucher*innen gesprochen.

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Short Cuts „Ästhetik und Politik”

Bei den Short Cuts stellten in kurzen Impulsvorträgen drei  Gruppen ihre Projekte beziehungsweise ihre Praktiken vor. Nach jedem Impuls gab es die Möglichkeit, Fragen zu stellen und in eine Diskussion einzusteigen.

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4 Fragen an… Nikita Dhawan

Im Anschluss an ihre Keynote „Aesthetic Agency in a Postcolonial World“, in der sie die Rolle der Kunst im Prozess der Dekolonialisierung diskutierte, haben wir Nikita Dhawan auf ein kurzes Interview im Freien Werkstatt Theater getroffen und mir ihr über Fragen von Postkolonialismus, Ästhetik und Ethik in Verbindung zu Kunst und Politik gesprochen.

Nikita Dhawan ist Professorin an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Sie beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den Bereichen transnationaler Feminismus, globale Gerechtigkeit, Menschenrechte, Demokratie und Dekolonalisierung. Im Jahre 2018 hielt sie den Eröffnungsvortrag bei der Ruhrtriennale unter Stefanie Carp.

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Der letzte Tag beginnt

Der dritte und letzte Tag des flausen+bundeskongress#2 ist international und stellt noch einmal große, offene Fragen:

Nach der Tagesvorschau um 10.00 Uhr beleuchtet ab 10.15 Uhr „Blitzlichter. Über Grenzen hinweg – die freien darstellenden künste in zeiten des nationalismus“ die internationalen Positionen der Künstler*innen Davide D’Antonio (Residenza Idra, Mailand), Kathrin Hrusanova (ACT, Sofia und EAIPA, Wien), Atanas Maev (Derida Dance Center, Sofia), Jeppe Hemdorff Nissen (Bora Bora, Arhus) und Kim Selody (Production House Theatre, Vancouver).

Nach der Kaffeepause werden ab 11.15 Uhr bei „thematische: künstlerische kooperationen im internationalen kontext“ Fragestellungen nach dem Stellenwert der Künste in einem Europa, dessen politische Bildungskräfte schwinden, und der Kunst als Ressource von Solidarität über Grenzen hinweg diskutiert.

An fünf international besetzten Thementischen geht es um „Europäische Dachorganisationen und ihr künftiger Weg“, „Residenzprogramme“, „Professionalisierungsprogramme“, „Audience Engagement“, „Politik und Geographie: Nachhaltige Entwicklung in unterschiedlichen Systemen“.

Nach einem Feedback der thematischen Tische um 12.15 Uhr folgt um 13.00 Uhr mit dem „kongress-resümee“ ein Rück- und Ausblick.